Archiv für die Kategorie „JN Leipzig“

Anfang der Woche hat der NPD-Kreisvorsitzende von Nordsachsen, der Delitzscher Stadtrat Maik Scheffler, beim Landratsamt eine Demonstration der Jungen Nationaldemokraten (JN) in Torgau angemeldet. Die NPD-Jugend wird sich dort gewohnt friedlich am 24. April unter dem Motto “Jugend kämpft für Deutschlands Zukunft” versammeln.
Tag der Versammlung: 24.04.2010
Motto der Versammlung: „Jugend kämpft für Deutschlands Zukunft“
Einer kleinen Tradition folgend richtete der JN Stützpunkt Leipzig am letzten Januar Wochenende 2010 sein jährliches Winterlager aus. Die Lagergemeinschaft setzte sich jedoch nicht nur aus Leipzigern zusammen, denn auch Kameraden aus Nordsachsen und dem Muldental folgten der Einladung aus der Messestadt.
Am späten Freitagabend trafen die letzten Teilnehmer ein und folgten dem verschneiten Weg, der von der Gemeinschaft später „Lagerstraße“ getauft wurde, hinab in den kleinen Talgrund, der in den nächsten 2 Tagen das „zu Hause“ sein sollte. Am Ufer eines kleinen Sees, der fast die gesamte Talsohle einnahm, wurde das Lager aufgeschlagen. Nach einer kurzen Einweisung des Lagerleiters begab man sich auch schon in die Schlafsäcke, um am nächsten Morgen frisch und munter den Tag starten zu können. Pünktlich um 8 Uhr trieb der schrille Pfiff die letzten Schläfer aus ihren Zelten und rief sie zum Frühsport. Gemeinsam spurtete man zu einer höher gelegenen Bergwiese und erwärmte Körper und Geist mit Lockerungsübungen, und trotz einer sehr kalten Nacht kam den Jungs und Mädels schon der ein oder andere Scherz über die Lippen. Bei der Morgenfeier erläuterte ein Kamerad noch die besondere Bedeutung des heutigen Datums für unsere Bewegung sowie dessen politisches und weltanschauliches Erbe.
Der Schnee knirscht unter den Schuhen der Versammelten als sie sich schweigend einen Weg durch die Dunkelheit suchen. Abseits der Stadt und ihren hellen Lichtern sind es hier nur Fackeln, die mit ihrem natürlichen Schein die Umgebung flackernd erhellen. Am kürzesten Tag des Jahres haben sie sich versammelt, so wie es Tradition und Brauchtum ist. Schon vor Jahrhunderten taten dies Menschen in diesem Land. Ja sogar in ganz Europa flammen an diesem Tag, dem 21. Dezember, die Feuer auf, als Zeichen dass nun das Leben wieder die Hand zurück erlangt.
Die helle Flamme, die ungezähmt und wild in die Nacht peitscht, nährt unsere Hoffnung. Sie, die unsere Gemeinschaft erhellt, ist das Symbol des unvergänglichen Lebens welches jedes Volk einst prächtig gedeihen lies.
Doch heute sind es nicht länger die reinigenden Feuer die die Menschen am Leben erhalten. Heute sind es die Lichter ihrer Reklame, die ein ganzes Volk in Illusionen drängen. Die Dekadenz vergiftet die Herzen der Menschen, in welchen einst so viel Tatenkraft wohnte. Die neuen Herrscher verdrängten die alten Leitbilder und schafften neue Idole, wo es nie welche gab. Jeder macht mit, weil es kaum einer besser weiß.
Wer sich aber zum alten Brauchtum seiner Altvorderen bekennt, der wird behandelt wie ein Aussätziger, doch wer schon einmal in den Reihen einer festen Gemeinschaft um das wärmende Feuer stand, der erkennt das nicht er, sondern die Masse abseits des Weges steht. Es gibt keine goldene Mitte, in welcher jeder Demokrat sich wie ein Sonnenkönig von seinen bediensteten, unserem Volk, verwöhnen lässt, es gibt nur den Weg, den das Leben schreibt. Diesen Weg hat unser Volk schon vor vielen Jahren verlassen und wandelt seitdem wie im Fieberwahn auf verbrannter Erde. Die Nation, welche sie einst formten ist zum Sammelbecken Millionen fremder Menschen und ihren Kulturen geworden, sie verfällt wie ein altes, leer stehendes Haus.
Als die Feuersprüche über das weite, schneebedeckte Feld hallten, da wusste jeder wofür er dort steht. Die Kultur unserer Ahnen ist für uns keine Pflicht, der man zwingend nachkommen muss, sie ist Selbstverständlichkeit unseres Seins. Sind es auch noch so viele, die fehlen, die nicht mit uns um die Feuer standen, es werden dennoch immer mehr. Immer größer und immer stärker wird die sich erhebende Gemeinschaft aus aufrechten Deutschen. Die Flammen lodern nicht mehr nur länger in den Feuern, sie lodern in den Seelen der erwachten und jeder, der einmal die Wahrheit gesehen hat, der wird nicht mehr aufhören für sie zu kämpfen.
Wir dürfen nicht in der Vergangenheit leben, vor uns liegt eine Zukunft, die so ungewiss ist wie selten zuvor. Aber ein Mensch, der seine Wurzeln vergisst, der kann auch keine lebenswerte Zukunft gestalten, nur ein kurzlebiges Vergnügen für sich selbst.
Hinter uns liegen 64 dunkle Jahre und es werden nicht die Letzten sein, die wir ertragen müssen, aber es liegt einzig und allein in unserer Hand diese Jahre zu beenden. Die Not und all das Leid, all die Leere in den Herzen der Menschen, diese Perspektivlosigkeit bei den Jugendlichen und diese Unfähigkeit bei den Regierenden, es sind schwere Aufgaben dies ins Gegenteil zu wandeln, aber wir können es gemeinsam schaffen.







