Leipziger NPD wählt Kandidaten zur Stadtratswahl
NPD-Parteivorsitzender Dipl.sc.pol. Udo Voigt zu Gast in der Messestadt
Am 6. Februar 2009 fand im NPD-Kreisverband Leipzig in Anwesenheit des NPD-Parteivorsitzenden, Dipl.sc.pol. Udo Voigt, die Kandidatenaufstellung zur Stadtratswahl am 7. Juni 2009 statt. Gleichzeitig wählte die Leipziger NPD ihre Direktkandidaten für den Sächsischen Landtag, der am 30. August neu gewählt wird. Damit hat die NPD nach der SPD als zweite Partei in Leipzig ihre Kandidaten zur Kommunalwahl nominiert.
In allen Stadtbezirken treten Kandidaten der NPD zur Wahl des neuen Stadtrates an. Jede Alters- und Berufsgruppe ist dabei vertreten, vom 18-jährigen Auszubildenden bis zum Rentner. Von der Hausfrau bis hin zum selbständigen Handwerker, Kraftfahrer, Angestellten, Architekten, Unternehmensberater widerspiegelt die Kandidatenliste der Leipziger NPD die Mitte unseres Volkes. Zwanzig Jahre nach dem Aufbruch von 1989 in Mitteldeutschland, der seinen Anfang in Leipzig nahm, muß endlich eine nationale Opposition ins Leipziger Rathaus einziehen! Viel zu lange waren die Blockparteien unter sich. Die verhängnisvolle ROT-ROT-SCHWARZE Allianz hat in unserer Stadt zu Stillstand, Proporz und Parteibuchwirtschaft geführt. Leipzig wurde nach fast zwei Jahrzehnten SPD-Herrschaft zur „Hartz-IV-Hauptstadt” mit dem größten Ausländeranteil in Mitteldeutschland.
Volksverbundenheit und Bürgernähe sind für die NPD keine bloßen Schlagworte sondern gelebte praktische Politik. Anfang März wird das kommunalpolitische Programm der Leipziger NPD in einer Mitgliederversammlung zur Debatte stehen und anschließend auch im Weltnetz einsehbar sein.
Auf seiner Fahrt zum Landesparteitag nach Thüringen machte der NPD-Parteivorsitzende, Dipl.sc.pol. Udo Voigt, in Leipzig Station, wo die Mitglieder des NPD-Kreisverbanders ihn herzlich begrüßten. Udo Voigt, der selbst familiäre Wurzeln in Leipzig hat, berichtete über seine erste Begegnung mit unserer Stadt während der deutschen Teilung in den 1960er Jahren. Neben anderen Parteifunktionären nahm er ab Oktober 1989 an allen Leipziger Montagsdemonstrationen teil, wo er bereits erste Kontakte zu national gesinnten Leipziger Bürgerinnen und Bürgern aufnahm.
Ausführlich ging Udo Voigt auf die gegenwärtige Personaldebatte in der Führungsspitze der NPD ein. Er berichtete über die Folgen der Kemna-Affäre, die ihn selbst auf Grund des jahrelangen persönlichen Vertrauensverhältnisses zum ehemaligen Bundesschatzmeister schwer getroffen haben. Gegenüber dem Parteivorstand und den Mitgliedern der Partei hat Udo Voigt zu allen Vorwürfen ausführlich Stellung bezogen. Falsch jedoch sei der Zeitpunkt für eine Personaldebatte in der Parteiführung gewählt. Im Wahljahr hat die Partei ihre Kräfte auf die anstehenden Wahlkämpfe zu konzentrieren, statt sich in Personalfragen auseinanderdividieren zu lassen. Hier kann die Hand diverser staatlicher Dienst wohl nicht zu unrecht vermutet werden.
Angesichts der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise, die in Wahrheit eine Systemkrise ist, stehen die Chancen der NPD gut wie nie zuvor, nicht nur für den Wiedereinzug in den Sächsischen Landtag, sondern auch für den Einzug der NPD in Thüringen und im Saarland in die dortigen Länderparlamente. Ziel, so Udo Voigt, bleibe letztendlich die Entsendung einer nationalen Oppositionsfraktion in der Berliner Reichstag. Einigkeit und Geschlossenheit als Voraussetzung für einen Wahlerfolg der volkstreuen Bewegung mahnte der Parteivorsitzende der NPD am Schluß seiner Ausführungen nochmals in aller Deutlichkeit an. Starker Beifall der Leipziger Parteikameraden bewies, daß Udo Voigts Worte im Leipziger Kreisverband ihren Wiederhall fanden.
Leipzigs NPD steht im Bündnis mit allen heimatverbundenen Kräften im Kampfjahr 2009 bereit.
Alles für Leipzig! Vorwärts für unsere Stadt!

