Am 7. Januar wählte der NPD-Kreisverband Leipzig einen neuen Kreisvorstand. Helmut Herrmann, der den Verband seit 1999 erfolgreich führt, wurde mit übergroßer Mehrheit (lediglich eine Gegenstimme, keine Enthaltung) im Amt bestätigt, mit gleicher Stimmenzahl auch sein Stellvertreter. Ebenfalls mit großer Mehrheit im Amt bestätigt wurde die Schatzmeisterin.

In seinem Rechenschaftsbericht zog der Kreisvorsitzende eine positive Bilanz. Im Berichtszeitraum 2008/2009 ist es der NPD Leipzig gelungen, ihr Profil zu schärfen. Im Mittelpunkt der politischen Arbeit standen zum einen die Hilfe für den NPD-Kreisverband Leipzig in Vorbereitung und Durchführung der Kreistagswahlen im Jahr 2008. Vorbereitend für das Superwahljahr 2009 wurden bereits 2008 erste Schulungsmaßnahmen durchgeführt und potentielle Kandidaten ausgewählt.

Mit der Eröffnung des NPD-Bürgerzentrums des Leipziger NPD-Landtagsabgeordneten Winfried Petzold am 15.11.2008 hat die NPD in der Messestadt einen festen Anlaufpunkt, der von Mitglieder und Bürgern sehr gut angenommen wird.

Erstmals trat die NPD Leipzig 2009 zu einer Kommunalwahl für den Stadtrat Leipzig an. „Es zeugt von der Kraft unseres Verbandes“, so der NPD-Kreisvorsitzende Helmut Herrmann, „das es uns gelang, insgesamt 23 Kandidaten aufzustellen und jeden Wahlkreis mit mindestens zwei, den Wahlkreis 0 mit 4 und den Wahlkreis 8 mit drei Kandidaten zu besetzen.“

Mit hohem Einsatzwillen konnte die NPD zwei Mandate erringen. Beiden NPD-Stadträten sprach der NPD-Kreisvorsitzende den Dank des Verbandes aus. Sie haben sich in kurzer Zeit mit der kommunalpolitischen Materie der Stadtratsarbeit vertraut gemacht und nehmen ihr Mandat sehr gewissenhaft wahr.

Weiterhin dankte der NPD-Kreisvorsitzende allen Mitgliedern und Sympathisanten, die sich in den Wahlkämpfen des vergangenen Jahres 2009 aktiv für die Ziele der nationalen Bewegung eingesetzt haben. Alle Mitglieder des Kreisverbandes haben durch ihre engagierte Arbeit in den letzten zwei Jahren den Erfolg des Wiedereinzugs der NPD in den Sächsischen Landtag wesentlich mitgetragen.

Als nächste Aufgabe stellte er den Ausbau der kommunalpolitischen Basis durch intensive Bürgerkontakte sowie die Umsetzung des Leipziger NPD-Kommunalprogramms in der Stadtratsarbeit an erste Stelle. Mitgliedergewinnung, weitere Festigung des Kreisverbandes sowie die Verstärkung der Kontakte und Zusammenarbeit mit dem Partnerkreisverband Landkreis Leipzig sind weitere wichtige Aufgaben für den NPD-Kreisverband Leipzig.

„Die NPD  ist als politischer Faktor in Leipzig nicht mehr fortzudenken.“, stellte der NPD-Kreisvorsitzende in seiner Ansprache fest.  Weiterhin muß die Partei Ansprechpartner für die Sorgen und Nöte deutscher Bürger sein.

Gleichzeitig verlieh sich der Kreisvorstand ein neues Profil. Zukünftig wird der Vorstand des Verbandes nur noch aus 7 Personen bestehen, wobei jedes Vorstandsmitglied konkrete Aufgaben zu erfüllen hat. Situationsbedingt wird der Kreisvorstand Mitglieder für Sonderaufgaben berufen. Ein kleineres Gremium, das entscheidungsfreudiger, einheitlich geschlossen und durchsetzungsfähiger ist, wird die politische Arbeit der NPD Leipzig zielstrebig weiter voranbringen.

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