Odermannstraße 8, 04177 Leipzig-Lindenau

Liebe Leipzigerinnen, liebe Leipziger,                                                                    

liebe Bürgerinnen und Bürger in Lindenau!

Seit über einem Monat ist unser Bürgerbüro hier in Leipzig-Lindenau vor Ort. Entgegen der veröffentlichten Meinung in LVZ und BILD konnten meine Mitarbeiter und ich bereits vielfältige Kontakte knüpfen und interessante Bürgergespräche führen.

Allerdings vergeht fast kein Tag, an dem das Haus nicht Angriffen aus der linksextremistischen Szene ausgesetzt ist. So erschienen am 13. Dezember 2008 etwa 80 gewaltbereite Antifaschisten mit Fahrrädern in der Odermannstraße und versuchten, in das Haus einzudringen. Farbkugeln und Steine wurden geworfen, auch werfen besonders umweltfreundliche Antifaschisten Müll über den Zaun oder beschmutzen diesen mit Aufklebern oder Graffiti. Antifaschismus – das heißt Gewalt!

Bezeichnend für den linken Ungeist war auch der Personenkreis, der sich am 5. Dezember 2008 erstmals auf dem Lindenauer Markt zusammengerottet hatte. Ein haßerfüllter alter Mann, dem der Antigermanismus förmlich ins Gesicht geschrieben steht, ein ehemals populärer Sänger, dem offenbar außer penetranter Bierreklame und Antifaschismus künstlerisch nichts mehr einfällt und ein Priester, dessen Präferenzen wohl weit jenseits des von ihm offiziell vertretenen „christlichen” Glaubens liegen.

Nun hat auch noch ein ehemaliger IM der Staatssicherheit, der einst als „IM Ostap” seine Kommilitonen an der Leipziger Universität ausspitzelte, als „Protest” gegen die NPD ein Büro in der Kuhturmstraße eröffnet. Allerdings läuft dieser saubere Genosse keine Gefahr, daß sein Büro ständig angegriffen oder beschädigt wird. Wir als volkstreue deutsche Nationalisten überzeugen durch Argumente und nicht durch Gewaltakte!

Leider besteht die Gefahr, daß linkskriminelle Antifaschisten die Weihnachtsfeiertage und besonders den Jahreswechsel zu Gewaltaktionen gegen das Bürgerbüro und zivile Einrichtungen nutzen. Analog zu den alljährlichen Randalen von Linksextremisten am 1. Mai oder zu Sylvester am Connewitzer Kreuz drohen diese von der Polizei unter dem Deckmantel der „Deeskalation” lediglich begleiteten Auseinandersetzungen möglicherweise auch in Lindenau. Sie alle, liebe Leipzigerinnen und Leipziger konnten sich in den letzten Jahren mit eigenen Augen überzeugen, VON WEM wirklich Gewalt und Straßenterror ausgehen. Von unserer Seite wird es keinerlei Provokationen geben, doch werden wir unser Eigentum zu schützen wissen.

Ich wünsche uns dennoch allen ein ruhiges, frohes und besinnliches Weihnachtsfest, einen angenehmen Jahreswechsel sowie viel Gesundheit, Schaffenskraft und Lebensfreude im neuen Jahr 2009.

Mit allen guten Wünschen für Sie und Ihre Familien grüße ich Sie herzlich, Ihr

Winfried Petzold
Mitglied des Sächsischen Landtags
Leipzig, im Dezember 2008

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