Archiv für die Kategorie „JN Leipzig“

Ein Bericht des Landesvorsitzenden

Seit jeher ist es Aufgabe und Ziel einer Jugendorganisation, daß sich ihre jungen Mitglieder im Wettstreit untereinander messen und durch Fleiß, Disziplin, Ausdauer und auch durch Sieg und Niederlage Charaktere formen. Ganz besonders muß dieser Anspruch für eine volks- und heimatverbundene Bewegung wie unsere JN gelten.  In Sachsen ist eine Station auf dem Weg zu diesem Ziel, der mittlerweile traditionelle Kameradschaftslauf. Verschiedene Disziplinen, die eine ausgewogene Mischung aus Kraft, Ausdauer, Geschicklichkeit und Wissen erfordern, stellen einen hohen Anspruch an Vertrauen und Zusammenhalt innerhalb einer Gruppe.

 

Herrliches Frühlingswetter umfing uns, als am vergangenen Sonnabend Sachsens volkstreue Jugend zum Kameradschaftslauf zusammenfand. Geladen hatten die Sieger des Vorjahres, der Stützpunkt Muldental. Auf einer abseitsgelegenen Wiese am Rande eines alten Steinbruchs wurde das Hauptlager aufgeschlagen. Von hier aus sollte es nun einige Kilometer über Wasser und Wiesen, durch Wald und auf Berge rauf und Berge wieder hinab gehen.  Als alle Mannschaften versammelt waren eröffnete der Stellvertretende Landesvorsitzende und gastgebende Stützpunktleiter, Matthias König den Lauf. Er erwähnte noch einmal, daß nicht unbedingt Kraft siegentscheidend sei, sondern das Zusammenspiel als Gruppe, als Kampfgemeinschaft. Nach dem Absingen des Bundesliedes der JN starteten die Mannschaften.

Wie schon erwähnt ging es durch eine vielgestaltige Landschaft. Im Verlauf der Wegstrecke waren neun unterschiedliche Stationen aufgebaut, die es zu absolvieren galt. An jeder Station wurden die Zeiten genommen oder die Punkte der Mannschaft gezählt und zusätzlich eine Frage aus der Geschichte unseres Landes, unseres Jugendverbandes oder zu weltanschaulichen Grundlagen gestellt.

Die Startmannschaft war unsere Leipzig I und die erste Station hieß Schlauchbootrennen. Also keine Zeit verloren, Badehose an und rein in das Boot.
In Windeseile setzten wir über den inzwischen gut mit Wasser gefüllten Steinbruch. Unser Ziel: ein markierter Baum und die Strecke wieder zurück.

In vielen anstrengenden Stationen gab es „alte“ Klassiker des Kameradschaftslaufes, wie das erspähen von Gegenständen mit dem Fernglas aber auch neue zum Beispiel das Erklettern eines steilen Berges mit anschließendem Abseilen oder die „Erstürmung“ eines alten Hauses. Bei letzterem kam es darauf an, einen guten Vorkämpfer zu haben der sich erst einmal den Weg in ein Fenster des Hauses bahnen konnte und dann auf Handzeichen den Rest der Gruppe nach holte. War das Fenster fest in der Hand der Gruppe, war die Eroberung des Hauses dann meistens kein Problem mehr.

Nachdem die Gruppen alle Stationen meisterten und wieder am Ausgangsort ankamen, folgte als letzte Disziplin noch das Tauziehen. Hier ging die Mannschaft Leipzig I als Sieger vor dem Muldental hervor.

In der anschließenden Siegerehrung wurden die Preise an die Mannschaften verliehen. Die Aufstellung auf dem Siegertreppchen sah wie folgt aus:

 

Den 3. Platz belegte die Mannschaft aus Muldental

Den 2. Platz belegte die Mannschaft Leipzig II

Den 1.Platz belegte die Mannschaft Leipzig I

Den Abend ließ man unter Freunden und Kameraden ausklingen, bei
Grillfleisch, Gemüsesuppe und für den ein oder anderen mit dem wahrlich
verdienten „Feierabendbier“.

Anerkennung verdienen an dieser Stelle noch einmal die Muldentaler Kameraden, die mit der vorbildlichen Organisation dieses Tages ein Beispiel gegeben haben und die Messlatte für JN-Veranstaltungen in Sachsen ein gutes Stück nach obengesetzt haben.

In diesem Sinne: Jugend voran!

Tommy Naumann

Anfang der Woche hat der NPD-Kreisvorsitzende von Nordsachsen, der Delitzscher Stadtrat Maik Scheffler, beim Landratsamt eine Demonstration der Jungen Nationaldemokraten (JN) in Torgau angemeldet. Die NPD-Jugend wird sich dort gewohnt friedlich am 24. April unter dem Motto “Jugend kämpft für Deutschlands Zukunft” versammeln.

Tag der Versammlung: 24.04.2010
Motto der Versammlung: „Jugend kämpft für Deutschlands Zukunft“

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Einer kleinen Tradition folgend richtete der JN Stützpunkt Leipzig am letzten Januar Wochenende 2010 sein jährliches Winterlager aus. Die Lagergemeinschaft setzte sich jedoch nicht nur aus Leipzigern zusammen, denn auch Kameraden aus Nordsachsen und dem Muldental folgten der Einladung aus der Messestadt.
Am späten Freitagabend trafen die letzten Teilnehmer ein und folgten dem verschneiten Weg, der von der Gemeinschaft später „Lagerstraße“ getauft wurde, hinab in den kleinen Talgrund, der in den nächsten 2 Tagen das „zu Hause“ sein sollte. Am Ufer eines kleinen Sees, der fast die gesamte Talsohle einnahm, wurde das Lager aufgeschlagen. Nach einer kurzen Einweisung des Lagerleiters begab man sich auch schon in die Schlafsäcke, um am nächsten Morgen frisch und munter den Tag starten zu können. Pünktlich um 8 Uhr trieb der schrille Pfiff die letzten Schläfer aus ihren Zelten und rief sie zum Frühsport. Gemeinsam spurtete man zu einer höher gelegenen Bergwiese und erwärmte Körper und Geist mit Lockerungsübungen, und trotz einer sehr kalten Nacht kam den Jungs und Mädels schon der ein oder andere Scherz über die Lippen. Bei der Morgenfeier erläuterte ein Kamerad noch die besondere Bedeutung des heutigen Datums für unsere Bewegung sowie dessen politisches und weltanschauliches Erbe.

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Der Schnee knirscht unter den Schuhen der Versammelten als sie sich schweigend einen Weg durch die Dunkelheit suchen. Abseits der Stadt und ihren hellen Lichtern sind es hier nur Fackeln, die mit ihrem natürlichen Schein die Umgebung flackernd erhellen. Am kürzesten Tag des Jahres haben sie sich versammelt, so wie es Tradition und Brauchtum ist. Schon vor Jahrhunderten taten dies Menschen in diesem Land. Ja sogar in ganz Europa flammen an diesem Tag, dem 21. Dezember, die Feuer auf, als Zeichen dass nun das Leben wieder die Hand zurück erlangt.


Die helle Flamme, die ungezähmt und wild in die Nacht peitscht, nährt unsere Hoffnung. Sie, die unsere Gemeinschaft erhellt, ist das Symbol des unvergänglichen Lebens welches jedes Volk einst prächtig gedeihen lies.

Doch heute sind es nicht länger die reinigenden Feuer die die Menschen am Leben erhalten. Heute sind es die Lichter ihrer Reklame, die ein ganzes Volk in Illusionen drängen. Die Dekadenz vergiftet die Herzen der Menschen, in welchen einst so viel Tatenkraft wohnte. Die neuen Herrscher verdrängten die alten Leitbilder und schafften neue Idole, wo es nie welche gab. Jeder macht mit, weil es kaum einer besser weiß.


Wer sich aber zum alten Brauchtum seiner Altvorderen bekennt, der wird behandelt wie ein Aussätziger, doch wer schon einmal in den Reihen einer festen Gemeinschaft um das wärmende Feuer stand, der erkennt das nicht er, sondern die Masse abseits des Weges steht. Es gibt keine goldene Mitte, in welcher jeder Demokrat sich wie ein Sonnenkönig von seinen bediensteten, unserem Volk, verwöhnen lässt, es gibt nur den Weg, den das Leben schreibt. Diesen Weg hat unser Volk schon vor vielen Jahren verlassen und wandelt seitdem wie im Fieberwahn auf verbrannter Erde. Die Nation, welche sie einst formten ist zum Sammelbecken Millionen fremder Menschen und ihren Kulturen geworden, sie verfällt wie ein altes, leer stehendes Haus.

Als die Feuersprüche über das weite, schneebedeckte Feld hallten, da wusste jeder wofür er dort steht. Die Kultur unserer Ahnen ist für uns keine Pflicht, der man zwingend nachkommen muss, sie ist Selbstverständlichkeit unseres Seins. Sind es auch noch so viele, die fehlen, die nicht mit uns um die Feuer standen, es werden dennoch immer mehr. Immer größer und immer stärker wird die sich erhebende Gemeinschaft aus aufrechten Deutschen. Die Flammen lodern nicht mehr nur länger in den Feuern, sie lodern in den Seelen der erwachten und jeder, der einmal die Wahrheit gesehen hat, der wird nicht mehr aufhören für sie zu kämpfen.


Wir dürfen nicht in der Vergangenheit leben, vor uns liegt eine Zukunft, die so ungewiss ist wie selten zuvor. Aber ein Mensch, der seine Wurzeln vergisst, der kann auch keine lebenswerte Zukunft gestalten, nur ein kurzlebiges Vergnügen für sich selbst.

Hinter uns liegen 64 dunkle Jahre und es werden nicht die Letzten sein, die wir ertragen müssen, aber es liegt einzig und allein in unserer Hand diese Jahre zu beenden. Die Not und all das Leid, all die Leere in den Herzen der Menschen, diese Perspektivlosigkeit bei den Jugendlichen und diese Unfähigkeit bei den Regierenden, es sind schwere Aufgaben dies ins Gegenteil zu wandeln, aber wir können es gemeinsam schaffen.

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Wolkenverhangen zeigte sich der Himmel. Das fahle Licht der Straßenlaternen durchbricht nur schwach das tiefschwarze Dunkel der Sonntagnacht. Unterhalb des großen Ehrenhains in Wurzen sammelte sich in den frühen Abendstunden die volkstreue Jugend der Region.

Ihre Gedanken sind bei denen, die ihr Leben in die Waagschale warfen, um unser Volk und die Heimat zu schützen. Denn heute ist Volkstrauertag, die Zeit im Jahr in dem sich ein Volk, unser Volk besinnt auf die, die fielen um uns das Leben zu ermöglichen.

Fahnen donnern im Wind, schweigend nimmt die deutsche Jugend Aufstellung. Gedichte und Redebeiträge künden von der Geschichte Deutschlands und vom Schicksal seiner Töchter und Söhne. Heldengedenken nicht als Trauerzeremonie mit gebeugtem Haupt, sondern als bewusste Erkenntnis der großen Aufgabe unserer Generation. Die Pflicht unser Blut zu erhalten und zu bewahren, nur darum geht es, um unser Volk, um unsere Heimat.

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Ein kurzer Text der Organisations-  und Versammlungsleitung der „ Recht auf Zukunft Veranstaltung“. Dieser soll euch, die ihr dabei gewesen seid, ein wenig Einblick in die Gesamtsituation vor Ort geben. Es sollte klar sein, dass man nicht auf jedes Einzelschicksal eingehen kann, aber als politische Soldaten sollte das für uns kein Neuland sein. Das rechtswidrige Verhalten der Polizeiführung und der Ordnungsbehörde werden in jedem Fall ein Nachspiel haben. Aber nur durch eure Hilfe, Schilderungen der einzelnen Fälle, lässt sich das ganze Ausmaß staatlicher Repression gegen unsere Bewegung an diesem 17.10.2009 erkennen und aufnehmen.

Zugegeben die Zeichen standen am vergangenen Sonnabend mehr als ungünstig gegen unsere Veranstaltung. Wasserwerfer im Rücken, Prügeltruppen der Polizei ringsum, Kameras auf den Dächern, Gitter und Absperrungen sowie Polizei in nahezu allen Nebenstraßen. Dazu ließ der zuständige Einsatzleiter der Polizei von Anfang an kaum Zweifel erkennen, wie er zu unserer Demonstration stand.

Doch von Anfang an. Gleich bei unserer Ankunft gegen 11.10 Uhr am S-Bahnhof Sellerhausen ließ die Polizei Gegendemonstranten dicht an unseren Auftaktort. Sofort wurden die noch „freien“ Gruppen unserer Leute informiert und angeraten, zu Fuß den Weg zu uns zu finden. Von allen Gruppen kam die gleiche ernüchternde Nachricht, dass ein Übermaß an Polizei und deren gewalttätiges Vorgehen dies verhinderte.

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