Oder gehört Mord zur „freiheitlichendemokratischen Gesellschaft“ dazu?
Es ist höchste Zeit: Skandal-OB Burkhard Jung (SPD) muß endlich zurücktreten! Sieben demolierte oder vollständig zerstörte Clubs, mehrere Schwerverletzte, rund 50.000 Euro Sachschaden– und ein Diskobesucher, der auf offener Straße mit einem Kopfschuß ermordet wurde: das ist die Bilanz der Nacht vom 7. auf den 8. März 2008 in der Leipziger Innenstadt. Scheiben zerbarsten, Knochen gingen zu Bruch, Mobiliar wurde zertrümmert, Fäuste flogen, und dann fiel der tödliche Schuß: Der junge und an den Auseinandersetzungen völlig unbeteiligte Rußlanddeutsche Andreas K., der vor die Tür einer Innenstadtbar getreten war, um eine Zigarette zu rauchen, wurde mit einem Kopfschuß ermordet. Der Hintergrund: Eine vorwiegend aus armenischen, iranischen, albanischen, türkischen und libanesischen Staatsangehörigen bestehenden Bande mischte eine Innenstadt-Diskothek nach der anderen auf, um die Kontrolle über Diskotheken, Gaststätten und andere Treffpunkte in Leipzig zu erlangen und die ausländerbeherrschte Organisierte Kriminalität auch in der Pleißestadt endgültig zu etablieren. Genauso schockierend wie diese Ereignisse selbst ist die Reaktion der etablierten Politik darauf, namentlich von Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung. Der SPD-Mann Jung will ausdrücklich in den Vorkommnissen der „Leipziger Blutnacht“ nicht einmal ein Problem sehen. Als die Reporter des Fernsehmagazins „Spiegel TV“ Jung in einer am 15. März 2008 ausgestrahlten Sendung die Frage stellten, was eigentlich in seiner Stadt falsch laufe, da antwortete Jung: „Gar nichts läuft falsch, um das mal ganz eutlich zu sagen. Es gibt eine Grundsituation in einer Türsteherszene, die mir Sorge macht, die gewalttätig ist, die aber leider zu unserer freiheitlichen-demokratischen Gesellschaft immer wieder dazugehört, und zwar in Dortmund, in Düsseldorf, in Stuttgart, in Hamburg und auch in Leipzig“. Man muß sich die Videosequenz von Jungs Aussage wirklich
dreimal anhören, um es überhaupt glauben zu können. Will Jung allen Ernstes behaupten, daß die gezielte Ermordung eines 28jährigen, an den vorhergehenden Auseinandersetzungen völlig unbeteiligten Passanten auf offener Straße das Erkennungsmerkmal einer „freiheitlichen- demokratischen Gesellschaft“ ist? Will Jung mit seiner Aussage etwa andeuten, daß der junge Rußlanddeutsche Andreas K. Opfer der Kopfschußhumanität der aus aller Herren Länder zusammengewürfelten Ausländerbande geworden ist? Ganz typisch für einen bundesdeutschen Spitzenpolitiker ist auch Jungs Umkehr der Täter und der Opfer. Für Jung sind nicht die eindeutigen Aggressoren, die multiethnische Ausländerbande, die Täter, sondern diejenigen Leipziger Sicherheitsbetriebe, die als ordentlich angemeldete und steuerzahlende Gewerbe schon seit zwei Jahrzehnten die Türsteher zum Schutz der Leipziger Gastronomie ausbilden und stellen. In Richtung von Herrn Jung kann man nach diesen im Fernsehen getätigten Aussagen nur noch feststellen: Herr Jung, mit Ihrem Auftritt in „Spiegel TV“ haben Sie sich selbst demaskiert und ganz offen ausgesprochen, daß Sie nicht einmal gewillt sind, Ihrem Amtseid treu zu bleiben und Schaden von den Leipziger Bürgern und ihrer Stadt abzuwenden. Der Auftritt des SPD-Oberbürgermeisters zeigt ganz deutlich, daß in Leipzig eine Opposition fehlt, die sich für innere Sicherheit und für Bürgerinteressen einsetzt. Schon im Jahr 2003 stand Jung im
Mittelpunkt eines Provisionsskandals, der in die Zeit fällt, als sich Leipzig für die Austragung der Olympischen Spiele im Jahr 2012 beworben hatte. Der heutige SPDOB soll damals angeblich ein Schriftstück gegengezeichnet haben, in dem vereinbart wurde, daß der Firma „Sport Consulting International“ (SCI) des Sportmanagers Ivan Radosevic unberechtigterweise Provisionen auf Gelder gezahlt wurden, die an die damalige Bewerbergesellschaft „Leipzig 2012
GmbH“ gingen. Geschadet hat der Provisionsskandal, der damals Leipzig erschütterte, Jung offenbar nicht. Er konnte seine Blitzkarriere, die ihn bis an die Spitze des Rathauses führte, ungehindert fortsetzen. Die NPD meint: Der Rücktritt
von Skandal-OB Burkhard Jung ist schon seit Jahren überfällig. Leipzig braucht keinen „Leipziger Klüngel“, sondern verantwortungsbewußte und unbestechliche Kommunalpolitiker, denen die Sicherheit ihrer Stadt und ihrer Bürger wichtiger ist als der eigene Geldbeutel und die eigene Karriere!

